E N D E

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So – Heute habe ich das letzte Wort geschrieben.

Die Sicherheitskopie des Manuskripts ist auf diesem USB-Stick. Denn Strandkrabben sind ja Rhea Jessens kleine Gefährten.

Das Ende einer langen Reise mit liebgewordenen Figuren. Wir sind alle erschöpft, aber glücklich. Da es zwei weitere Bände geben wird, muss ich mich zum Glück noch nicht von ihnen verabschieden.

Jetzt noch einmal alles durcharbeiten.

Dann noch einmal mit der Lektorin durcharbeiten.

Dann im Frühjahr die Druckfahnen durcharbeiten.

Aber die Geschichte ist erzählt.

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Ich hoffe, sie wird euch gefallen.

Rhea lebt auf der Nordseeinsel Amrum und sorgt auf ihre besondere Weise für die Unterhaltung der Feriengäste. Als Kind wurde sie gehänselt, weil sie ihren Vater nicht kennt. Niemand außer ihrer Mutter hat ihn je gesehen und keiner weiß seinen Namen. Wilde Gerüchte machen die Runde.

Erst als Rhea erwachsen ist, zeigt ihr die Mutter einen Brief, den er hinterlassen hat. Ein Satz darin geht Rhea nicht aus dem Sinn. Mit einer eigenen Wortschöpfung beschreibt ihr Vater, woran man seine große Liebe erkennen kann. Rhea macht sich in die Ferne auf, ihren Vater mit Hilfe seiner Worte zu suchen – und ihre große Liebe! Doch schon bald sehnt sie sich nach dem Geruch von Tang, Salz und Leben in der lichterfüllten Weite des Watts zurück und nach den kleinen Wesen, mit denen sie dort befreundet ist. Ihr  geheimnisvoller Onkel Skem nennt es das Land der Spiegel, in dem man nicht vor sich selbst weglaufen kann. Wird sie dennoch etwas über ihren Vater erfahren? Und stimmt es, was er über die große Liebe gesagt hat?

Band 1 – Worum geht es?

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Um ein bißchen Licht in diese dunklen Tage zu bringen, möchte ich  heute etwas über Band 1 der Nordsee-Trilogie erzählen.

Das Buch heißt: WENN DIE WELLEN LEUCHTEN

Und darum geht es:

Rhea lebt auf der Nordseeinsel Amrum und sorgt auf ihre besondere Weise für die Unterhaltung der Feriengäste. Als Kind wurde sie gehänselt, weil sie ihren Vater nicht kennt. Niemand außer ihrer Mutter hat ihn je gesehen und keiner weiß seinen Namen. Wilde Gerüchte machen die Runde.

Erst als Rhea erwachsen ist, zeigt ihr die Mutter einen Brief, den er hinterlassen hat. Ein Satz darin geht Rhea nicht aus dem Sinn. Mit einer eigenen Wortschöpfung beschreibt ihr Vater, woran man seine große Liebe erkennen kann. Rhea macht sich in die Ferne auf, ihren Vater mit Hilfe seiner Worte zu suchen – und ihre große Liebe! Doch schon bald sehnt sie sich nach dem Geruch von Tang, Salz und Leben in der lichterfüllten Weite des Watts zurück und nach den kleinen Wesen, mit denen sie dort befreundet ist. Ihr  geheimnisvoller Onkel Skem nennt es das Land der Spiegel, in dem man nicht vor sich selbst weglaufen kann. Wird sie dennoch etwas über ihren Vater erfahren? Und stimmt es, was er über die große Liebe gesagt hat?

 

 

Endspurt

So. Jetzt geht es auf die letzten hundert Seiten der Geschichte, an der ich in diesem Jahr gearbeitet habe: Band Eins der Nordsee-Trilogie! Arbeiten heißt nicht nur Schreiben. Das heißt recherchieren, unzählige Notizzettel sortieren, nachts aufstehen um Gedanken festzuhalten, mit Testlesern und Lektoren diskutieren,  viel streichen und anderes neu schreiben, Reihenfolgen ändern, und vor allem: Den Figuren zuhören, ihnen vertrauen, was sie mir und der Geschichte sagen wollen.

Der Arbeitstitel ist so etwas wie eine Nabelschnur zwischen Geschichte und Autor. Eine Herzenssache. Mein Arbeitstitel ist: Die Helle, Geheime Zeit. Erscheinen wird das Buch unter einem anderen Titel. Wenn es fertig und erwachsen ist und zu den Lesern  darf.

Also auf, die letzte Etappe des Abenteuers wartet! Während draußen die Herbstblätter in allen Farben leuchten, versuche ich, ein solches Leuchten auch in die Wörter zu legen.

Mitten im Abenteuer

So. Es ist Juni, bald Sonnenwende, und die erste Hälfte von Band 1 der Nordseetrilogie ist geschafft.

Schreiben ist ein Abenteuer mit Stromschnellen und Abgründen auf dem Weg. Ich muss mir selbst Mut machen, und hoffen, dass das Richtige dabei herauskommt.

Die Figuren gewinnen an Persönlichkeit und haben ihre eigene Meinung, wie es weitergehen soll. Und da sind sie nicht die einzigen, die mitreden wollen…

 

Anfang

Draußen sind  minus 10 Grad und ein Beinahe-Vollmond wirft einen einsamen blausilbernen Schimmer auf den Schnee. Heute habe ich das neue Buch angefangen. Eine Geschichte von Sommer und Sturm, von Suchen und Finden, von Neugier und Fragen, Liebe und Verlassen, Aufbruch und Ankommen, Zauber und Wissen.

Die ersten grünen Krokusspitzen mogeln sich schon durch den Schnee. Wenn im November die letzten Blätter fallen, muss die Geschichte erzählt  sein.

Natürlich habe ich bereits vor Monaten angefangen. Da wurden die Figuren im Kopf lebendig, eine nach der anderen. Seitdem gab es Recherche. Inzwischen gibt es einen Haufen vollgekritzelter Notizzettel.

Aber heute kam das erste Wort in die Datei. Heute begann die Reise. Das ist immer ein wenig beängstigend und ungeheuer aufregend. Ich habe Reisefieber und bin gespannt, wohin der Weg mich führen wird, gemeinsam mit „Pinswin“,   mit dem Kraabniinje und all den anderen.